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Ameisen - manchmal ungeliebte Gartengäste

 Kribbelkrabbel: Wenn Ameisenvölker sich im Garten eingenichtet haben, ist man allseits von Heerscharen kleiner, quirliger Insekten umgeben. Das stört stört nur selten, dann aber heftig - zum Beispiel, wenn die Kerbtiere ihre Nester unter Terrassenplatten angelegt haben und in Unmengen über die Sommersitzfläche wandern. Manchmal kippen Platten und Pflasterteile auf Terrassen und Gartenwegen nach sommerlichen Regengüssen weg, weil die eifrigen Krabbeltiere sie beim Nestbau unterhöhlt haben.
Nur selten werden Ameisen zur Bedrohung für Gartenpflanzen. Allerdings bilden manche Arten Symbiosen mit Pflanzenläusen: Die Ameisen schützen die Läusebrut, weil sie den von Läusen produzierten nahrhaften,zuckrigen Honigtau ergattern wollen. Faszinierend ist die perfekte Organisation der Ameisenstaaten, deren Mitglieder auf ihren Nestausflügen auf oft nahezu gleichen Wegen, Ameisenstrassen genannt, ausschwärmen und zurück wandern.

 Gartenmax Tipp

 Ein altes Bauernrezept ist die Verwendung von Backpulver, mit dem man die Insekten bei ihrer Wegwahl geradezu umleiten kann: Ameisen meiden Backpulver, sodass man mit Linien dünn gestreuten Pulvers Barrieren errichten und Ameisen-freie Zonen schaffen kann. Töten sollte man die Tiere nicht; einige Arten, so die manchmal auch in Waldgärten ihre Nester bauende Rote Waldameise, sind nach der Bundesartenschutzverordnung unter strengen Schutz gestellt.

   

 

  
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