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Apfel

- Genussreife der Wintersorten

Im November erreichen Winteräpfel wie `Boskoop´und `Sternrenette´ ihre Genussreife.- Unsere heutigen Kultursorten lassen sich vorwiegend auf die Wildformen Zwergapfel (Malus pumila) und Holzapfel (Malus silvestris) zurückführen, deren Heimat Kleinasien ist. Schon im Mittelalter hat der Apfel grosse Bedeutung gehabt, vor allem wegen seiner langen Lagerfähigkeit bis in den tiefen Winter hinein. In Westeuropa sorgten die Mönche der Klostergärten für seine Verbreitung. Als Formobst war der Apfel im 17. und 18. Jahrhundert bei der Gestal­tung herrschaftlicher Gärten ein Favorit des Adels. Apfelbäume bevorzugen ein gemässigtes Klima mit nicht zu tiefen Wintertemperaturen (bis - 20°C) und mässig warme Sommer (25-30°C). In Deutschland sind deshalb alle Regionen bis auf Höhenlagen für die Pflanzung im Hausgarten gut geeignet. Nur wenige Sorten, die für ihre Fruchtentwicklung mehr als 180 Tage benötigen (wie etwa `Granny Smith´), gedeihen hier nicht. Wichtig ist ein vor Spätfrösten geschützter Platz im Garten, denn Apfelblüten vertragen kaum Frost. Im Herbst sorgen Wechseltemperaturen zwischen Tag und Nacht für eine gute Fruchtaus­färbung. In Gärten mit weniger als 500-600 mm Niederschlag im Jahr ist eine Beregnung notwendig. Die Ansprüche an den Boden sind abhängig von der Unterlage, auf die die Edelsorte veredelt wurde. Tiefgründige, lehmige Böden sind günstig; kalte, nasse Standorte führen zu schlechter Baum-und Fruchtentwicklung und vermehrtem Krankheitsbefall.
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Gartenmax Tipp

Die richtige Unterlage wählen

Beim Apfel gibt es besonders viele Unterlagentypen, mit denen die Wuchsstärke und Fruchtqualität der Edelsorte beeinflusst wird. Die schwach wachsende Unterlage M 9 ist heute für gute Böden Standard. Noch schwächer wächst M 27, wenig stärker M 26. Mittel-stark wachsend sind M 4, M 7 und MM 106. Für Halb- und Hochstämme werden starke Sämlingsunterlagen verwendet. Mit der Wuchsstärke wird auch die Kronen-form des Baumes festgelegt.

   
 

  
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