Weisser Wintergarten - Astbruch durch Schnee | Eine starke Schneeschicht, zumal aus nassem, schweren Schnee, belastet häufig Zier- und Obstgehölze - bisweilen ist die Gewichtslast so gross, dass sogar stärkere Äste brechen. Besonders gefährdet sind Gehölze mit spindelfömig aufrechten Zweigen, zum Beispiel Wacholder, und mit nahezu waagerecht angesetzten Ästen, zum Beispiel auf schwachwüchsige Unterlagen veredelte Apfelbäume. Zum Pflanzenschutz im Winter gehört deshalb die tägliche Verfolgung des Wetterberichts und die Inspektion der Gartengehölze. Gefährdeten Pflanzen sollten Sie helfen, bevor dicke Schneeschichten ihnen die Äste brechen. Am einfachsten ist das häufig Abfegen bruchgefährdeten Holzes. Dauerhaften Schneeschutz schaffen Sie durch Manschettenbindungen und Stützgerüste. Das Auseinanderbrechen von Wacholderspindeln können Sie durch Zusammenbinden der Zweigkrone verhindern. Annähernd horizontal ausgebildete Äste bei Obstgehölzen sollte Sie durch Latten abstützen, die Sie zwischen Boden und Ast klemmen. Solcherart geformte Äste sind gleichwohl auch im Sommer durch die Fruchtlast bruchgefährdet; unauffälliger als eine unattraktive Lattenhalterung ist die dauerhafte Stützung durch Drahtbindungen. Dabei zieht man Haltedrähte vom stabilen, senkrechten Haupttrieb des Baum zu den Ästen; wichtig ist die Polsterung der Drahtschlaufen, um eine Einschnürung des Holzes zu verhindern. | | | Gartenmax Tipp Bruchwunden behandeln Nach Astbruch durch Schneelast sollten Sie die Wunde sofort mit der Säge begradigen und säubern. Die Abdichtung mit Wundpaste schützt den Baum vor Pilzinfektionen an der Wundstelle. | | | |
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