Balkonklima - Wärme bis in den Herbst hinein | Auf Balkon und Terrasse kommt den Pflanzen mehr Schutz zu als im Garten. Das mildere Kleinklima am Süd- und Südwestbalkon ermöglicht deshalb auch in kühleren und regenreicheren Gebieten, exotische, extrem wärmeliebende, nicht winterharte Arten und Sorten zu pflanzen - sofern Sie denen einen Überwinterungsplatz im Haus bieten können. Der Balkon wird zum farbenprächtigen Tropendschungel, wenn er mit reichblütigen Pflanzen aus anderen Klimazonen der Erde bestückt ist. Entscheidend für das Gedeihen der Pflanzen ist ihr Quantum an Licht, Wärme, Wasser und Nährstoffen. Der Wasser- und Nährstoffhaushalt ist noch besser als im Garten durch Giessen, Regenschutz und Düngung zu kontrollieren; dank der Aufwärmung durch die Sonne und Reflexion des Mauerwerks bietet ein Balkon Pflanzen meist mehr Wärme als der Garten. Auf windgeschützten Süd- und Südwestbalkonen herrschen im Sommerhalbjahr deutlich höhere Temperaturen - bestens geeignet für die Pflanzung tropischer und subtropischer Blumen. Zum klassischen Exoten-Sortiment für den Balkon zählen etwa Petunien, Fuchsien, Geranien. Wenn die Pflanzen im Herbst in die Ruhephase gehen und auch auf dem warmen Balkon erste Fröste bevorstehen, sollten Sie die Pflanzen ins Haus umquartieren. Gut geeignet für die Einlagerung sind kühle, aber frostfreie und lichte Plätze. | | | Gartenmax Tipp Glasschutz Auf bedachten Wabenbalkonen, die bei mehrstöckigen Häusern in einer Reihe übereinander gebaut wurden, können Sie mit Glas- oder Kunststoffplatten mit wenig Aufwand einen kältegeschützten Wintergarten bauen. Als Plattenfundament nutzen Sie dafür Ihre Balkonbrüstung, als obere Stütze eine Holzverlattung am Balkon-boden des über Ihnen wohnenden Nachbarn - wobei der und der Hauseigentümer dem Umbau zustimmen müssen. | | | |
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