Balkonpflanzen duengen - auf das Maß kommt es an | Balkonpflanzen müssen, möglichst nach genauer Analyse des Nährstoffgehalts im Pflanzsubstrat, regelmäßig gedüngt werden. Stickstoff, Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphorsäure sind die wichtigsten Nährstoffe. Generelle Empfehlungen für die Düngung gibt es nicht, allenfalls Faustregeln. Meistens bilden Balkonpflanzen in wenigen Wochen nach der Pflanzung bereits zahlreiche neue Wurzeln und starten in das Hauptwachstum. Zu diesem Zeitpunkt müssen sie ausreichend mit Dünger versorgt sein. Wenn die Pflanzerde mit einem handelsüblichen, mineralischen Volldünger angereichert wurde, braucht die Nachdüngung meist frühestens sechs Wochen nach dem Pflanzen einzusetzen. Falls der Erde eine organisch-mineralische Düngung oder ein Dauerdünger beigemischt wurde, reicht der Nährstoffvorrat meist mindestens zehn Wochen aus. Nährstoffmangel können Sie an Ihren Pflanzen leicht erkennen: Ein charakteristisches Zeichen für eine nicht ausreichende Nährstoffversorgung ist eine Verfärbung von Pflanzen oder Pflanzenteilen. - Die Nährstoffversorgung kann auch gezielt auf das Entwicklungsstadium der Pflanzen abgestimmt werden. So bietet sich für nicht blühende Blattpflanzen und junge Pflanzen in den ersten Wachstumsphasen eine stickstoffreiche, phosphorsäure- und kaliarme Düngung an. Blühende Pflanzen hingegen werden mit stickstoffärmeren Düngern, aber mit mehr Phosphat und Kalium versorgt. | | | Gartenmax Tipp Das Gesetz des Minimums Wie wichtig ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis ist, beschreibt das Liebig-Gesetz: Wenn im Boden einer der wichtigen Nährstoffe in nur ungenügender Menge vorhanden ist, kann die Pflanze auch die übrigen Nährstoffe nur beschränkt nutzen, selbst wenn sie in ausreichender Menge vorliegen. | | | |
|