Beetbegrenzungen - selbst gebaut Zu einer attraktiven Gartengestaltung gehört die saubere, dekorative Umrandung von Blumen- und Gemüsebeeten. Die gefällt nicht nur optisch, sondern hat auch praktische Vorzüge: Die Erosion der Beeterde wie die Verbreitung durch Wind und Regenströme auf angrenzende Gartenwege und Rasenflächen wird vermindert. Neben der Umrandung mit niedrigen Hecken, zum Beispiel mit immergrünen Buchsbäumchen, hat sich die Umgrenzung mit Holzpalisaden bewährt. Die haben im Unterschied zu Hecken den Vorteil, pflegeleicht zu sein - Düngung, Bodenpflege und Pflegeschnitt entfallen. Beetumrandungen mit Holzpalisaden kann man problemlos selbst erstellen. Im Gartenfachhandel sind Palisadenrollen in Höhen von 20 bis 50 cm erhältlich. Sie bestehen aus imprägnierten Hölzern mit halbkreisförmigem Querschnitt, die an der geraden Schnittfläche durch Draht miteinander verbunden sind. Die Palisaden werden einfach auseinandergerollt und an den Beeträndern in die Erde gegraben. Wichtig ist die gerade waage- und senkrechte Ausrichtung mit einer Wasserwaage. Wer nach einer Baumrodung Stammstücke gleicher Länge und ähnlicher Stärke zur Verfügung hat, kann auch die, nebeneinander in die Erde gegraben, zur Beetumrandung nutzen. Weil meist gerade und gleichmässig gewachsen, eignen sich dafür gerodete Fichten- und Tannenstämme am besten.
| | | Gartenmax Tipp Stufengärten In Hanggärten mit starkem Bo-dengefälle kann man mit Palisaden Terrassenstücke mit waagerechter Pflanzfläche schaffen. Die dazu dicht an dicht tief in die Erde gerammten Rundhölzer unterliegen grosser statischer Belastung, weil sie das Erdreich auch nach schweren Regenfällen halten sollen. Für Palisaden dieser Art muss man entsprechend starke und lange Stammstücke verwenden. | | | |
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