Besenginster Der Besenginster ist ein ursprünglich südwesteuropäisches, in seinem Verbreitungsgebiet bis nach Mitteleuropa reichendes Gehölz. Seit Jahrhunderten in den Gärten Europas in Kultur genommen, hat er sich vielerorts ausgewildert. Deshalb sieht man die blüteprächtige Ginster-Art nicht nur im Garten, sondern auch an sonnigen Feldrainen und in warmen Naturarealen. Ihren Namen erhielt die Pflanze, weil aus den Zweigen früher vielfach Reisig-Besen gebunden wurden. Der Besenginster ist ein sommergrüner Rutenstrauch mit starkem Wurzelsystem. Seine grünen Triebe sind auffällig gerillt. Die kleinen Blätter sind wechselständig, kurz gestielt und, mit 1 - 2 cm langen Teilblättchen versehen, dreizählig gefiedert. Die Blätter an den Triebenden jedoch sind ungeteilt. Die gelbweissen Blüten kommen ab Mai einzeln oder paarweise an Kurztrieben zum vollen Flor. Aus ihnen bilden sich Hülsenfrüchte, deren beide Hälften sich nach dem Aufplatzen krümmen. In den Fürstengärten des Mittelalters wurde der Besenginster gern in Fasanerien angepflanzt. Wegen des dichten Wurzelwerks Wurzeln diente er auch zur Befestigung von Geländedurchstichen und Strassenböschungen. Im Garten bevorzugt der Besenginster warme, eher trockene Plätze, gern auf sandigen Böden. | | | Gartenmax Tipp Der Besenginster Sarothamnus scoparius - gehört wie z.B. Lupine und Klee zur Familie der Schmetter-lingsblütengewächse
- hat zwei Unterarten ausgebildet, von denen eine mit auf-rechten Sprossen in den Alpen, die andere (mit niederliegenden Sprossen) nur an der Nordsee-küste vorkommt.
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