Bienenweide - Nahrung für Honigbienen Ohne Honigbienen und Hummeln fruchtet in Gartenbau und Landwirtschaft kaum etwas; als Blütenbestäuber sind die Insekten unentbehrlich. Grund genug, den Nutztieren im Garten Pflanzenarten anzubieten, die vom Sommer bis in den Herbst hinein futterträchtige Blüten bilden. Warme, sonnige Tage und die bunte Blütenpracht in den Gärten - etwa des Sonnenhuts, dessen Blütezeit nun beginnt - helfen Bienen bei der Eiweiss- und Zuckersammlung. Die Staude wird nicht nur von Honigbienen, sondern auch von Hummeln und von Schmetterlingen angeflogen. Ebenfalls ein guter Bienenfutterlieferant ist die Goldrute, deren Blütezeit bis in den Herbst hinein geht. Der Korbblütler ist in Nordamerika heimisch, wo er in trockenen bis feuchten Gegenden mit dichter Vegetation wächst. Die Zuchtformen der Goldrute sind nicht so starkwüchsig wie die Wildform, liefern aber reichlich Nektar und Blütenstaub und werden auch gern von den nützlichen Schwebfliegen besucht. Eine ergiebige Nektarquelle für Bienen und Nutzinsekten ist auch die Weberdistel oder Karde (Dipsacus). Sie blüht lilablau von Juli bis September und sämt sich häufig selbst im Garten und an Wegrändem aus. Die Edeldistel (Eryngium) ist wie die Karde keine echte Distelart, sondern gehört zu den Doldenblütlem. Sie gedeiht in voller Sonne auf durchlässigen, tiefen Böden und wird von Juni bis September angeflogen. | | | Gartenmax Tipp Zweitflor fördern Bei vielen Stauden, etwa beim Rittersporn, können Sie nach der Hauptblüte einen zweiten Flor im Spätsommer fördern. Dazu sollten die Blüten der ersten Jahresgeneration sofort entfernt werden, wenn sie abgeblüht sind. | | | |
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