Biologische Schädlingsbekämpfung | Der Begriff ist in aller Gärtner Munde - doch was bedeutet er eigentlich genau? - Mit der Biologischen Schädlingsbekämpfung versucht man, im Garten aktiv Lebewesen zur Eindäm-mung schädlicher Tiere einzusetzen. Ein typisches Beispiel für die Biologische Schädlingsbekämpfung ist die Verwendung des mikroskopisch kleinen Bacillus thuringensis, der die Raupen pflanzenschädlicher Schmetterlingsraupen hinwegrafft. Die Biologische hat im Unterschied zur Chemischen Schädlingsbekämpfung den Vorteil, keine für den Menschen bedeutsamen biochemischen Nebenwirkungen zu haben. Es werden dabei keine Gifte ausgebracht, die sich zum Beispiel im Obst oder Gemüse anreichern könnten und schliesslich in Restspuren von uns verzehrt werden. Die Biologische Schädlingsbekämpfung stellt aber an den Gärtner weit höhere Ansprüche als die Chemische. Denn ihre Wirksamkeit setzt die detaillierte Kenntnis der Lebensbeziehungen zwischen Pflanzenschädling und seinem Fressfeind voraus. Deshalb ist die Entwicklung Biologischer Bekämpfungsmethoden weitaus aufwendiger als die Mixtur von Giften im Chemielabor. Alle biologisch wirksamen Bekämpfungsmittel, die heute im Gartenfachhandel erhältlich sind, erlangten erst nach jahrzehntelangen Forschungsarbeiten der Biologen ihre Verwendungsreife für Gartenbau und Landwirtschaft. | | | Gartenmax Tipp Spritzen nur in höchster Not Je besser die Ansprüche einer Pflanzenart an Licht, Nährstoff- und Feuchtegehalt an ihrem Gartenplatz erfüllt werden, umso weniger ist sie für Pflanzenschädlinge anfällig. Die richtige Wahl von Pflanzenarten und -sorten, die für die Bedingungen im eigenen Garten geeignet sind, erspart deshalb häufig den Griff zur Giftspritze. | | | |
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