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Bodenluft 

In den Hohlräumen des Bodens hält sich noch etwas entscheidendes, nicht nur das Bodenwasser, sondern genauso wichtig: die Bodenluft .

Es sind die Bodenlebewesen und die Pflanzenwurzeln, die ohne sie nicht leben, weil nicht atmen, könnten. Sie verbrauchen aus der Bodenluft das Gas Sauerstoff ( 0 2 ) und geben in sie ab: das übliche Gas Kohlendioxid ( CO2 ) . Wäre es den Pflanzenwurzeln nicht möglich Sauerstoff aus der Luft im Boden aufzunehmen, dann ginge die Pflanze unweigerlich ein.

 Dieses Problem kennt man von stark verdichteten Böden. Durch Lasten oder Fahrzeuge wurden die Hohlräume im  Boden so zusammen gedrückt, dass einfach kein Raum (Porenvolumen) für die Luft mehr da ist. Dauernd vernässte Böden, wo das Wasser alle Luft aus den Bodenporen verdrängt, sind ebensowenig Pflanzenstandorte.

Als Pflanzenstandort ist ein Boden also nur dann gut, wenn er durch seine Krümelung genug Porenvolumen für die Bodenluft bietet, damit die Bodenatmung auch funktionieren kann.

Von  da  her  lässt  sich  auch verstehen,  was  der Gärtner  meint,  wenn  er  von  " totfräsen "  spricht. Durch zu häufiges fräsen, wird die Bodenkrume derart zerschlagen und zerstört, dass alle Poren zusammen brechen. Das feste Material liegt ohne Hohlräume zusammen. Bodenwasser, aber vor allem die Bodenluft, haben keinen Platz mehr. Damit ist, wie wir nun verstehen können, auch kein Pflanzenleben mehr möglich - der Boden ist tatsächlich  " totgefräst " .

 

 Dieses Problem kennt man von stark verdichteten Böden. Durch Lasten oder Fahrzeuge wurden die Hohlräume im  Boden so zusammen gedrückt, daß einfach kein Raum (Porenvolumen) für die Luft mehr da ist. Dauernd vernässte Böden, wo das Wasser alle Luft aus den Bodenporen verdrängt, sind ebensowenig Pflanzenstandorte.

 

Als Pflanzenstandort ist ein Boden also nur dann gut, wenn er durch seine Krümelung genug Porenvolumen für die Bodenluft bietet, damit die Bodenatmung auch funktionieren kann.

 

Von  da  her  läßt  sich  auch verstehen,  was  der Gärtner  meint,  wenn  er  von  " totfräsen "  spricht. Durch zu häufiges fräsen, wird die Bodenkrume derart zerschlagen und zerstört, daß alle Poren zusammen brechen. Das feste Material liegt ohne Hohlräume zusammen. Bodenwasser, aber vor allem die Bodenluft, haben keinen Platz mehr.Damit ist, wie wir nun verstehen können, auch kein Pflanzenleben mehr möglich - der Boden ist tatsächlich  " totgefräst " .

 

  
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