Bodenverdichtung Ein Boden der also durch starke Verdichtung oder durch zu starke Vernässung keinen Raum mehr für die Bodenluft bietet, ist als Pflanzenstandort unmöglich. Diese Gefährdung ist im GaLa-Bau durchaus real.
Wenn ein Haus neu gebaut wird, kommt es durch das hin - und herfahren der Baumaschinen und -fahrzeuge fast zwangsläufig zu Bodenverdichtungen. Durch Lagern von allem möglichen Baumaterial ebenso. Dem steht die Baumschutzverordnung entgegen, die dies, im Bereich geschützter Bäume, zumindest verbietet.
Die Entwicklung von Pflanzen auf solchen Böden ist behindert. Der Garten - und Landschaftsgärtner muß solche Bodenverdichtungen versuchen aufzulösen. Würde auf einem von den Baufahrzeugen verdichtetem Boden, nur ein wenig Oberboden verteilt werden und anschließend legte man darauf Rasen an, er wäre die nächsten Jahre nur ein Matschloch. Man kann mit der Radladerschaufel in den verdichteten Boden reingehen und ihn auf diese Weise versuchen aufzureißen. Besser ließe sich das durch tiefengrubbern erreichen. Eine Methode ohne Maschineneinsatz, bei der man aber mehr Geduld benötigt, wäre das Beet mit tiefwurzelnden Kräutern, wie der Ackerbohne, einzusäen. Man läßt es so stehen und die Wurzeln durchbrechen den Stauhorizont allmählich, sodaß nach einem Jahr der Rasen angelegt werden kann.
Ein anderes Beispiel. Niemals würde ein Landwirt auf einem nassen Boden im Frühjahr oder Herbst mit seinem Schlepper herumfahren. Nicht weil er Angst hätte, er würde stecken bleiben, sondern weil er auf keinen Fall seinen Boden verdichten will. Er würde so seinen Ackerboden "kaputt fahren".
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