Clematis - blütenprächtige Kletterer Waldreben, nach ihrem wissenschaftlichen Gattungsnamen auch umgangssprachlich Clematis genannt, sind zweimal im Jahr besonders dekorativ: Zur Blütezeit und in der Fruchtreife. Ihren nackten Früchten dient ein langer, federiger Fortsatz als Flugapparat zur Verbreitung der Samen. Weil die Früchte in reichen Fruchtständen zusammengefasst sind und auffällig silbrig glänzen, sehen die reifen Waldreben im Herbst aus, als ob sie nochmals blühten. Die vielen Arten der Gattung Clematis sind meist holzige Kletterer mit gegenständigen Blättern. Die Gemeine Waldrebe, häufigste europäische Art, bildet in der Jugend befilzte, später kahle Jungtriebe und unpaarig gefiederte Blätter mit drei bis fünf lang zugespitzten Teilblättern. In den Blattachseln oder an den Zweigenden entstehen die Blüten in reichen Trugdolden. Die Blüten öffnen sich zwischen Juni und September, sodass ein einzelnes Exemplar meist gleichzeitig reifende Früchte und späte Blüten trägt. An den duftenden langstieligen Blüten ist nur der weiss befilzte, sich kronenartig öffnende Kelch entwickelt; echte Kronblätter fehlen. Die Blattstiele der kletternden Clematis-Arten finden Halt durch langsames Umschlingen von Baumstämmen oder Stützspalieren, die Sie ihnen im Garten bieten sollten. Die Pflanzen bevorzugen sonnige bis halbschattige Plätze auf nährstoffreichem, humosem Boden; die Pflanzschei- ben sollten Sie beschatten, z.B. durch Mulchung. |  | Gartenmax Tipp Waldreben - gehören zur botanischen Gattung Clematis
- zählen zur botanischen Familie der Hahnenfußgewächse
- erreichen je nach Art Wuchshöhen von 1-3 m (Gemeine und Alpen-Waldrebe) bis zu 8-10 m (Berg-Waldrebe).
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