Eichhörnchen| Zu den quirligsten Tieren im Garten gehören die Eichhörnchen, auch Eichkatzen genannt. Im Unterschied zu Winterschläfern wie etwa Igeln, die erst im Frühjahr nach tiefem Schlaf im Winterquartier wieder auftauchen, machen Eichhörnchen lediglich eine Winterruhe, aus der sie in der kalten Jahreszeit mehrfach erwachen. Dann sieht man sie auf der Suche nach Futter durch den Garten huschen; gern machen sie sich über die Samen und Nüsse im Vogelfutterhaus her. Im Naturhaushalt spielen Eichhörnchen eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Pflanzen: Im Herbst legen die Eichkatzen Futterdepots für den Winter an, verscharren Früchte und Samen wie Haselnüsse und Eicheln im Boden. Doch finden die Tiere längst nicht jede Futtergrube wieder, wenn sie im Winter ihre Speisekammern suchen. Schon mancher Gartenbesitzer hat sich gewundert, weil auf seinem Rasen im Frühjahr fernab vom nächsten Baum eine junge Eiche wuchs - meist vergass hier ein Eichhörnchen den Winter über, wo es sein Eicheln-Depot verscharrt hatte. In Europa gibt es zwei Varianten der schönen Säugetiere. Die meisten Eichhörnchen sind bei weisshaariger Bauchseite an Kopf, Rumpf und Schwanz rotbraun gefärbt; in Gärten, Parks und Wäldern, in denen Nadelgehöze vorherrschen, dominieren jedoch oft deutlich dunklere, schwarzbraun gefärbte Eichkatzen. | | | Gartenmax Tipp Eichhörnchen - heissen zoologisch Sciurus vulgaris
- sind namengebend für die Familie der Hörnchen, zu der auch Murmeltier und Ziesel gehören
- erreichen bei 20 cm Schwanz- eine Kopf-Rumpf-Länge von 20 bis 24 cm
- werden 150 - 280 g schwer.
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