Erdkröten im Gartenteich| Sie ist nicht eben eine Schönheit unter den heimischen Lurchen, die zum Streicheln einladen würde: Die Erdkröte hat einen kräftigen, aber plumpen Körper mit warziger Haut und zahlreichen Drüsen. Schon wegen des schwach giftigen Drüsenstoffs Bufotoxin sollten Gartenbesitzer mit empfindlicher Haut Erdkröten nicht in die Hand nehmen - Pusteln und juckende Hautrötungen bleiben nicht aus. Die Erdkröte zählt zu den ersten Lurcharten, die aus dem Winterquartier heraus im Vorfrühling, oft schon Anfang bis Mitte März, zum Laichen im Gartenteich einwandern. Winterquartier und Laichplatz liegen oft Hunderte von Metern auseinander - vielleicht mit ein Grund dafür, dass Erdkröten-Männchen die Machos unter den Lurchen sind: Sie lassen sich häufig von den Weibchen huckepack zum Laichgewässer tragen. Im Unterschied zu anderen heimischen Froschlurchen sind die Balzrufe der Erdkröte sehr leise, weil die Männchen keine Schallblase besitzen. Nach kurzer Balz und Befruchtung legen die Weibchen bis zu 1000 Eier ab, die in gallertigen Laichschnüren um Wasserpflanzen gewickelt werden. Kurz nach dem Ablaichen verlassen die Kröten das Wasser und verbringen das Sommerhalbjahr im nahen Umland. Oft stösst man unter schattenspendenden Blumen und Gemüsepflanzen des Gartens auf die nachtaktiven Tiere, die sich dort als Schnecken- und Insektenvertilger nützlich machen. | | | Gartenmax Tipp Die Erdkröte - heisst zoologisch Bufo bufo
- erreicht bis zu 15 cm Körperlänge, wobei die männlichen Tiere etwas kleiner bleiben
- zählt zusammen mit Wechsel- und Kreuzkröte zu den drei heimischen Krötenarten in der zoologischen Ordnung der Froschlurche.
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