Erdmieten - Lagerplätze für Gemüse | Wenn Lagerkeller und Tiefkühltruhe für die Einlagerung von Gartengemüse nicht ausreichen, sollten Sie für Kraut- und Wurzelgemüse eine Erdmiete anlegen. Durch das Ausheben eines Erdbetts, dessen Erde an den beiden Längsseiten zu einem Wall angehäuft wird, erhalten Sie ein geräumigeres Lager. Bei Gefahr von Staunässe müssen Sie für einen Wasserabfluss durch eine tieferliegende, aus der Grabenmiete führende Rinne sorgen. Der Graben sollte mit einer Bodenschicht aus Sand oder Stroh ausgekleidet werden. Die mit Kraut- und Wurzelgemüse oder Kartoffeln gefüllte Erdmiete bekommt eine 20-40 cm starke Abdeckung aus Stroh oder Laub, die bis unter die seitlichen Erdwälle reicht. Auf die legen Sie Bretter, die mit Erde abgedeckt werden. Als Regenschutz ist es ratsam, die Erde in der Mitte dachartig zu erhöhen und auf beide Seiten Reisig mit den Zweigenden nach unten zu legen. Damit Sie für die Gemüseentnahme nur ein Teilstück der Miete öffnen müssen, sollten die verschiedenen Gemüsearten in Längsreihen eingelagert werden. In regenreichen Gegenden oder bei hohem Grundwasserstand im Garten sollten die Vorräte einer Miete nicht unter, sondern über dem Erdniveau gelagert werden. Hierfür bekommt die Miete in Gartenbeetbreite eine Stroh- oder Laubunterlage und einen Drainageschlauch, der sie in Längsrichtung durchläuft und an den Kurzseiten aus der Ummantelung herausragt. | | | Gartenmax Tipp Mausfallen Eine Erdmiete sollte man häufig inspizieren - bisweilen stellen sich Mäuse ein und knappern am Lagergut. Zur Not helfen Mausfallen, am Rand und im Zentrum der Miete plaziert. | | | |
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