Fichten - Standard im Koniferengarten | Die Gemeine Fichte, auch Rottanne genannt, ist das wirtschaftliche bedeutsamste europäische Nadelgehölz, und auch im Garten zählt sie zu den meist gepflanzten Koniferen. Als immergrüne Pflanze kommt sie ab Herbst richtig zur Geltung, wenn der Garten nur noch wenig Grünes zu bieten hat. Wie alle Gehölze mit großem Verbreitungsareal zeichnet sich die Fichte durch große Unterschiede in ihrem Wuchsbild aus. Ihre Heimat ist Nord- und Mitteleuropa; in Berglagen bildet sie hier ausgedehnte Bestände. In Lappland und im Norden Russlands reicht sie fast bis an die nördliche Waldgrenze, in den Alpen wächst sie in Lagen bis 2000 m und bildet die obere Waldgrenze. Fichten findet man aber nicht nur in Bergwäldern als sukzessives Endstadium der Flora, sondern auch in Gebieten mit hohem Grundwasserspiegel und in den meisten unserer Forsten als Nutzgehölzkulturen. Fichten sind Nadelbäume mit einer schuppigen Borke und wirtelig angeordneten Ästen. Ihre Zweige tragen markante, durch Rillen getrennte Blattpolster. Die Nadeln wachsen am Zweig spiralig, sind im Querschnitt meist vierkantig und haben auf allen vier Seiten Spaltöffnungen. Die männlichen, bis zu 25 mm langen Blütenzapfen sind purpurrot; die weiblichen wachsen an den Vorjahrstriebspitzen und entwickeln sich schließlich zu 16 cm langen, kolbenförmigen Zapfen mit großem Schmuckwert. Fichten können Sie im Garten solitär oder in Gruppen pflanzen. | | | Gartenmax Tipp Die Gemeine Fichte - heisst botanisch Picea abies
- zählt wie Kiefer, Tanne und Douglasie zur botanischen Familie der Kieferngewächse
- erreicht in Wäldern bis zu 50 m Wuchshöhe, wird jedoch im Garten im Alter meist gestutzt.
| | | |
|