Flaschengarten - Mikrowelt unter Glas | In attraktiven Glasgefäßen können Sie dekorative Mini-Gärten anlegen, die pflegeleicht sind und sich weitgehend selbst regulieren. Für die einfache Anlegung des kleinen Vivariums eignen sich nahezu alle Gefäße aus Weissglas, zum Beispiel Ballonflaschen und kleine Aquarien. Wichtig ist, dass die Glasflächen nicht zerkratzt und trübe, sondern ausreichend lichtdurchgängig sind. Als Pflanzsubstrat bringen Sie z.B. Sand, gesiebte Gartenerde oder - besonders sauber zu handhaben - die aus der Hydrokultur bekannten Blähton- und wasserspeichernden Tonkiesel ein. In gut zugänglichen Gefäßen, etwa Aquarien, setzen Sie Ihre Pflanzen einfach mit der Hand in das Substrat; bei Flaschen muss man - ähnlich der Bootseinbringung in einer Buddelschiff-Flasche - die Pflanzen mit einer langen Pinzette vorsichtig einführen und einwurzeln. Nachdem Sie das Substrat etwas befeuchtet haben, verschliessen Sie das Gefäß mit Korken, Glasplatte oder transparenter Folie. Der Mini-Garten wird zum kleinen Öko-System, das sich nahezu allein trägt: Der über die Blätter abgegebene Wasserdampf kondensiert am Glas; das Wasser rinnt an der Glaswandung zu den Wurzeln zurück. Auch der Gashaushalt der Mikro-Welt trägt sich selbst: Am Tage nehmen die Pflanzen Kohlendioxid aus der Luft sowie Wasser aus dem Boden auf und erzeugen Zucker und Sauerstoff, in der Nacht nehmen sie Sauerstoff auf und geben wiederum Kohlendioxid ab. | | | Gartenmax Tipp Manche mögen´s feucht Vor allem feuchtigkeitsliebende Blattschmuck- und Blütenpflanzen wie kleinwüchsige Farne, Moose, Efeu-Arten und Orchideen gedeihen im geschützten, feuchten Klima abgeschlossener Glasgärten sehr gut. | | | |
|