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Wohnungsnot bei Fledermäusen

Fledermäuse, bereits seit 60 Jahren gesetzlich geschützt, sind in arger Wohnungsnot. Es fehlen kühle, aber frostsichere Winter- (z.B. ruhige Keller, alte Bunker) und gut zugängliche Sommerquartiere (z.B. Dachböden mit Flugsöffnung) für die Aufzucht ihrer Nachkommen. Eine kleine Hilfe für die bedrohten Säugetiere schaffen Fledermaushöhlen in Vogel-Nistkastengröße, jedoch mit waagerechter Schlitzöffnung. Man hängt sie in Gruppen von drei bis fünf Stück in 3-6 m Höhe mit Ausrichtung nach Süden im Garten auf. Die faszinierenden Flugtiere sind eine Bereicherung für jeden Garten. Fledermäuse beginnen ihre Beutejagd in der Abenddämmerung und fangen nachts große Mengen von Fluginsekten weg. Mit hohem Tempo flattern sie über dem Garten umher und umfliegen mit akrobatischer Sicherheit Bäume und Sträucher. Dabei hilft ihnen ihr Ultraschall-Echolotsystem, mit dem die kurzsichtigen Tiere Flughindernisse mit bewundernswerter Präzision erkennen.
 

Gartenmax Tipp

Fledermäuse

  • Zoologischer Name: Chiroptera
  • Einzige europäische Säugetiergruppe, die flugfähig ist
  • Unterteilung in zwei Familien: Hufeisennasen sind gekennzeichnet durch einen häutigen Nasenaufsatz, haben jedoch keinen Ohrdeckel (Tragus), Glattnasen weisen Ohrdeckel auf, haben aber keinen häutigen Nasenaufsatz.
  • In Deutschland knapp zwei Dutzend Fledermausarten, die alle unter Artenschutz gestellt wurden.
   
 

  
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