Gartenvögel im Winter| Winterzeit ist eine schwere Zeit, zumindest für die Standvögel im Garten. Als Standvögel werden im Unterschied zu den Zugvögeln jene Federtiere wie Meise und Sperling bezeichnet, die den Winter bei uns verbringen.Das grösste Problem der Tiere ist das Finden reichhaltiger Futterquellen, die tagtäglich ihre Versorgung sichern. In Gärten, die mit auch noch im Januar fruchttragenden Gewächsarten wie Schlehdorn und Rosen mit ihren Hagebutten bepflanzt sind - sogenannten Winterstehern -, nutzen Vögel die Früchte und Samen. Wie man mit Wintervögeln im Garten unter Tierschutzaspekten am besten verfährt, ist auch unter Zoologen ungeklärt. Unter Vogelkundlern umstritten ist die Winterfütterung im Vogelhäuschen. Langfristig, so wird befürchtet, werden damit die Stand- gegenüber den Zugvogelarten bevorteilt und die Zugvögel dezimiert. Denn wegen der Fütterungshilfen überstehen unnatürlich viele Standvögel den Winter und nehmen in der Folge den im Frühjahr aus dem Süden zurückkehrenden Zugvögeln die Brutquartiere. Andererseits überleben viele Standvögel gerade wegen der Nahrungshilfe im Vogelhäuschen den Winter nicht. Denn in Futterhäusern treffen viele Vögel zahlreicher Arten aufeinander, sodass die Verbreitung von Vogelkrankheiten durch Kot im Vogelfutter forciert wird. | | | Gartenmax Tipp Hygiene am Futterplatz Bei der Vogelfütterung im Futterhäuschen sollte das zumindest täglich gereinigt werden, um die Ausbreitung von Infektionen zu vermindern. Futterhäuser mit rauhem, Flüssigkeit und Kot aufsaugendem Holzboden sind ungeeignet; besser sind abwaschbare Materialien aus Kunststoffen. | | | |
|