Gartenwege und Plaetze| Was hässlich ist, muss nicht hässlich bleiben. Wege und Plätze auf den Freiflächen städtischer Miethäuser sind schon mit geringem Aufwand zu verschönern - wenn denn der Vermieter mitspielt. Zugänglich sind Vermieter für Verbesserungsvorschläge meist dann, wenn die Kosteneinsparungen versprechen. Wenn ein Mieter-Team die Gartenpflege des Gemein- schaftshauses übernimmt, entfallen Kosten für die teuer bezahlte Verwaltung durch Profi-Gärtner oder Hausmeister. Fehler sollte man nicht wiederholen - Platten, Asphalt- und Betonaufschüttungen als Wege und Stellflächen gibt´s in der Stadt schon genug. Sie versiegeln den Boden, unterdrücken das Bodenleben und Gedeihen der Pflanzengesellschaft. Besser ist die Anlegung von Wegen und Plätzen mit grobem Kies, Stammholzscheiben oder Rindenhäckseln. Die Materialien sind im Gartenfachhandel erhältlich. Mit attraktiven Wegen kann man den Mietgarten harmonisch unterteilen. Auch die Pflanzung von Hecken - z.B. mit Hainbuche, Cotoneaster, Lebensbäumen - unterstützt die Gliederung der Freifläche und gibt später Sicht- und Windschutz. Bei niederwüchsigen Hecken (bis 1 m Wuchshöhe) muss man durchschnittlich 3-4, bei höherwüchsigen 2-3 Pflanzen je Meter Hecke pflanzen. Steht reichlich Platz so Verfügung, kommt sogar die Anlegung eines Wandelgangs infrage - aus Holzpergolen gebaut, und mit schönen Kletterern, z.B. duftenden Kletterrosen, dicht bepflanzt. |  | Gartenmax Tipp Stellplätze entsiegeln Auch Autostellplätze und Garageneinfahrten müssen nicht mit Asphalt und Beton versiegelt sein. Fahrspuren aus Gitterstei-nen, auf denen Rasen- oder Wiesensaatgut ausgestreut wird, schaffen eine belastbare, aber begrünte, lebendige Oberfläche. | | | |
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