Gemeiner Stechapfel Der Gemeine Stechapfel (Datura stramonium) stammt ursprünglich aus Mittel- und dem südlichen Nordamerika und kam erst in der zweiten Hälfte des 16. Jh. mit den spanischen Heerzügen nach Europa. Hier findet man den Stechapfel als Wildform häufig auf sonnenexponierten Schutt- und Abfallplätzen. Im Garten wird der Gemeine wie auch andere Stechapfelarten aus der Familie der Nachtschattengewächse wegen der schönen Trichterblüten und der bizarren Fruchtkapseln ausgesät. Die einjährige Art blüht vom Sommer bis in den Herbst und erreicht manchmal eine Höhe von mehr als einem Meter. Die Blätter sind dunkelgrün gefärbt und gezähnt. Die Blüten werden bis zu 10 cm lang und bilden eine verwachsene, weiße Krone mit röhrenförmigem, aufgeblähtem Blütenkelch. Die dornige Kapsel mit vier Klappen platzt in der Reife von oben nach unten auf. Vom Gemeinen Stechapfel stammen mehrere gärtnerisch kultivierte Varietäten ab, die sich in der Blütenfarbe sowie durch die Oberfläche der Kapseln unterscheiden.
| | | Gartenmax Tipp Toxische Samen Vor allem die Blätter und die Samen des Stechapfels enthalten giftige Tropanalkabide (u.a. Hyoscyamin). Scopolamin kommt auch, aber nur in geringen Mengen vor. Häufig vergiften sich Kinder durch den Fruchtverzehr. | | | |
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