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Goldgloeckchen

Goldglöckchen

Die ostasiatischen Goldglöckchen sind heute als Frühlingsboten in fast jedem Ziergarten vertreten. In Europa erschien das Goldglöckchen erstmalig um 1830 in Holland, rund 20 Jahre später blühte es bereits in englischen Gärten. In der Folgezeit wurden Goldglöckchen, weil sie sich problemlos und rasch aus Stecklingen und Senkern vermehren lassen, in vielen Gärten Europas gezüchtet, so auch in Bern und Göttingen. Diese beiden Städte werden auch als die Wiege einer der häufigsten und schönsten Goldglöckchen-Kreuzungen genannt, dem Ba­stard Intermedia. Die Goldglöckchen-Hybride Intermedia wird heute in zahlreichen Sorten weltweit kultiviert. Sie bestechen durch tiefgelbe, mit bis zu etwa 5 cm Durchmesser besonders grosse Blüten. Der Flor wird am mehrjährigen Holz getrieben, was im Garten beim Rückschnitt der Pflanze bedeutsam ist. Intermedia ist ein kräftiger, aufrecht wachsender, flach wurzelnder Strauch, der 3 - 4 m Wuchshöhe erreicht. Die Pflanze ist neben dem attraktiven Blütenflor auch wegen ihrer Anspruchslosigkeit beliebt; sie gedeiht auf nahezu allen Gartenböden, ist kalkveträglich, mag allerdings keine Starkfrostlagen in Gartensenken.
 

Gartenmax Tipp

Das Goldglöckchen

  • gehört zur botanischen Gattung Forsythia
  • zählt wie Esche, Liguster und Flieder zur Familie der Ölbaumgewächse
  • hat vierzipfelige Blüten und länglich-elliptische Blätter.
   
 

  
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