Hagebutten| Rosen schmücken den Garten zu jeder Jahreszeit. Im Winter faszinieren ihre Früchte, die Hagebutten. Die leuchtenden Fruchtbehänge sind aber nicht nur Dekor, sondern auch ein Futterreservoir für die Gartenvögel, die aus den Hagebutten die nahrhaften Rosensamen herauspicken. Die Bildung von Hagebutten fällt je nach Rosentyp unterschiedlich reich aus. Besonders viele Hagebutten bilden Wildrosen. Sie blühen nur einmal und setzen dann zahlreiche Früchte an, die nicht immer leuchtend rot und eiförmig sind wie bei der weit verbreiteten Hundsrose (Rosa canina) sind, sondern je nach Rosenart auch rund oder flaschenförmig, orange, dunkelrot oder schwarz. Die mit etwa 3-5 cm Durchmesser größten Hagebutten bildet die Kartoffelrose (Rosa rugosa), die häufig auch in Parks und an Strassenrändern gepflanzt wird. Weniger üppig fruchten öfterblühende Gartenrosensorten. Weil man bei öfterblühenden Sorten die verwelkten Blüten zum grössten Teil wegschneidet, damit sich immer wieder neue Blütenknospen entwickeln,, bilden sich kaum Hagebutten aus. - Hagebutten enthalten sehr viel Vitamin C; besonders hoch ist der Gehalt bei der roten China-Rose (Rosa moyesii). der Alpenheckenrose (Rosa pendulina) und der Apfelrose (Rosa villosa). |  | Gartenmax Tipp Hagebuttentee Hagebuttentee kann man leicht selbst herstellen. Die Früchte der Gartenrosen werden geerntet, getrocknet und entkernt, die Fruchtschalen dann in dünne Streifen geschnitten. | | | |
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