Herbstkrokus - Nutzpflanze mit Schmuckwert Im Blütenbau sind die verwandten Arten Herbstzeitlose und Krokus nur schwer zu unterscheiden. Wer jedoch auf die Staubgefäße achtet, zählt bei der Herbstzeitlosen sechs, beim Herbstkrokus jedoch nur drei. Im Unterschied zur Herbstzeitlosen ist der Herbstkrokus eine wertvolle Nutzpflanze: Aus den getrockneten Blütennarben wird Safran gewonnen, das als Gewürz, Farbstoff und Medi-kament geschätzt wird. Bereits im antiken Griechenland wurde der Krokus als Safranspender kultiviert; obwohl Safran auch in Asien, vor allem in Indien, angebaut wird, sind die meisten Krokusarten im Mittelmeerraum beheimatet. Herbstkrokusse bevorzugen sonnige Standorte mit humusreichem, frischem Boden. Als herbstliche Farbtupfer werden sie in Blumenbeete gepflanzt oder als Vorpflanzung vor Sträuchern und Koniferen plaziert. Auch Rasenflächen gewinnen durch Krokusblüten an Attraktivität. Mit dem Rasenmähen sollten Sie allerdings warten, bis das Krokuslaub verwelkt ist. Von den zahlreichen herbstblühenden Krokusarten sind nur wenige im Handel erhältlich. Besonders schön ist die Urform mit ihrer großen roten Narbe, den schieferblauen bis violetten, dunkel geäderten Blüten und dem purpumen Schlund. Eine Zuchtform dieses Krokus ist die Sorte ,Albus', bei der aus weissem Schlund eine dunkelorangefarbene, gespaltene Narbe ragt. Sie ist umgeben von gelben Staubbeuteln und einer gleichfarbigen, leuchtenden Kehle.
| | | Gartenmax Tipp Der Herbstkrokus - heisst botanisch Crocus sativus
- zählt wie Gladiole und Iris zur botanischen Familie der Schwertliliengewächse
- erreicht etwa bis zu 10 cm Wuchshöhe
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