Holz richtig schützen| Zäune, Pergolen und Gartenmöbel aus Holz müssen gepflegt werden, damit Verwitterung, Mikropilze und Schädlinge dem Holz nicht zusetzen. Im Frühjahr ist High Time für Holzschutzarbeiten. Dabei sollte man an den Umweltschutz denken. Beim Kauf von Holzschutzfarben, -grundierungen und -lasuren sollte man Mittel mit dem Gütezeichen `Blauer Engel´ wählen. Das gewährleistet eine weitgehende Umwelt-Unbedenklichkeit. Gut geeignet sind offenporige Streichmittel, durch die das Holz atmen kann. Ein hoher Pigment-Anteil schützt naturfarbige Hölzer vor Verfärbung durch das UV-Licht der Sonne, Bindemittel im Anstrich halten Regenwasser zurück. Wichtig: Bei offenporigen Anstrichen reißt der Schutzfilm nicht, das Holz bleibt fugenlos bedeckt. Bei werksseitig durch eine Kesseldruckimprägnierung geschützten Hölzern ist ein Holzschutzaufstrich nicht notwendig. Auch bei von Natur aus verwitterungsarmen Holzarten (z.B. Tropenhölzer, Kanadische Rotzeder) muß man nicht streichen. Bei der Verarbeitung sollte man ein paar Aspekte beachten: Streichen Sie nur über Unterlagen (Pappe, Papier), damit das Schutzmittel nicht in den Gartenboden tropft! Streichen und lasieren sollte man nur auf trockenem Holz; alte Farbreste und Faulstellen müssen zuvor entfernt werden. Bei Neuanlagen sollten Sie das Holz konstruktiv schützen - sowenig Wasser und Erde herankommen lassen wie nur möglich: Zaunpfeiler auf Stahlfüße setzen, Hirnholzflächen abschrägen! | | | Gartenmax Tipp Achtung, Sondermüll! Alte Holzschutzmittelreste, Farbtöpfe, Pinsel und Rollen sind Sonderabfall und gehören nicht in die Mülltonne. Reste sollten beim Händler oder während der häufig angebotenen Sammlungsaktionen der Städte und Gemeinden abgegeben werden. | | | |
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