Honigbienen - Nutztiere im Garten | Während viele Gartenfreunde mit den bisweilen angriffslustigen Wespen nichts im Sinn haben, sind Bienen allerorten geschätzt - ohne die fleissigen Blütenbefruchter blieben viele Pflanzen im Garten ohne Früchte. Der Bienenzucht kommt in Gartenbau und Landwirtschaft eine sehr große Bedeutung zu. Bei fehlendem Bienenflug sinken die Ertragsmengenmengen zum Beispiel bei Apfeln um 80 %, bei Saatzucht-Futterpflanzen sogar auf 50% und weniger ab. Die Honigbiene ist für die Bestäubung heute noch weniger entbehrlich als früher, weil viele andere bestäubende Insektenarten durch Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen oder Zerstörung ihrer Lebensräume dezimiert wurden. Die Bestäubung durch Bienen spielt aber nicht nur eine Rolle in Landwirtschaft und Gartenbau, sondern auch bei unseren einheimischen Wildpflanzen. Von der heimischen Flora sind etwa 70-80% der Arten insektenblütig, und die Honigbiene trägt zu deren Erhaltung und Fortpflanzung erheblich bei. In Mitteleuropa wird vorwiegend mit der Kärntner Biene geimkert. Diese Biene ist sanftmütig und neigt weniger stark zum Schwärmen als andere Rassen. Zu einem Bienenvolk zählen im Frühsommer durchschnittlich 40.000 Tiere, manchmal auch fast doppelt so viele. Die vom Nobelpreisträger Karl von Frisch entschlüsselten faszinierenden »Tänze« der Bienen dienen der Kommunikation der Tiere, die sich damit meistens Informationen über Standorte von Blütentrachten geben. |  | Gartenmax Tipp Die Honigbiene - heisst zoologisch Apis mellifera
- gehört in der zoologischen Systematik zur Ordnung der Hautflügler
- ist ein etwa 12 mm langer, sogenannter »Beinsammler« mit hoch entwickeltem Staat.
| | | |
|