Hügelbeete - mehr Platz für Gemüsepflanzen | Ein Hügelbeet im Garten bringt viele Vorteile mit sich: Durch die Schrägen des Hügels erreichen Sie - wichtig vor allem in kleineren Gemüsegärten mit wenig Platz - eine optimale Nutzung der Anbaufläche. Im Vergleich mit Flachbeeten vergrößert sich durch die Hügelform die Anhaufläche um ungefähr ein Drittel. Da sich zudem das Hügelbeet am sonnenexponierten Platz wesentlich schneller erwärmt, wird die Saison für Aussaat und Ernte von Gemüse verlängert. Für den Bau eines Hügelbeets wird zunächst wird eine Mulde von etwa 150 bis 180 cm Breite und beliebiger Länge zwei Spaten tief ausgehoben. In der Mulde schichtet man grobe Pflanzenteile, zum Beispiel zerkleinerte Äste, Staudenabfälle und Heckenschnittgut, die mit Lagen von Herbstlaub und halbverrottetem Kompost bedeckt werden. Abschliessen sollten Sie die Schichtung mit humoser, pflanzfertiger Erde. Das neu angelegte Beet darf bis zu 120 cm hoch sein; durch Verdichtung der Substrate sackt es binnen weniger Monate ohnehin ab, sodass die Hügelschrägung weniger steil wird. Weil die organischen Materialien im Inneren des Hügels sich allmählich zersetzen und Nährstoffe frei geben, sind Gemüsepflanzen gut versorgt. Die Gemüsearten sollten Sie in Querreihen auf dem Beet so plazieren, dass die sich nicht gegenseitig beschatten. Bei der Ausrichtung der Beetlänge in Nord-Süd-Richtung gehören großwüchsige Nutzpflanzen an den Nordrand, die kleinsten an den Südrand. | | | Gartenmax Tipp Wässern mit Flaschen Das Giessen auf Hügelbeeten ist schwierig, weil das Wasser an den Schrägungen abläuft. Auf dem Hügelfirst eingegrabene Eimer oder Flaschen ohne Boden dienen als Reservoir, aus dem das Wasser langsam in den Erdhügel einsickert. | | | |
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