Igel im Garten Wenn die Igel im Frühjahr aus ihrem langen Winterschlaf erwachen, müssen sie sich beeilen: Die Stacheltiere bringen zweimal jährlich bis zu sieben Junge zur Welt. Vor allem der letztgeborene Nachwuchs muss sich im Sommer sputen und rasch Fettreserven anfressen, bevor im Spätherbst wieder der Winterschlaf beginnt. Nur kräftige, gut genährte Igel überstehen die Überwinterung, bei der ihre Körpertemperatur bis auf 5°C absinkt. Im Frühjahr und Sommer sind Igel für Gärtner hochgeschätzte Helfer: Zwar fressen sie auch viele Regenwürmer, doch ein Grossteil ihres Menues sind Schnecken jeder Art - womit sie im Garten für Ordnung sorgen und Salatköpfe und andere Gemüsearten schneckenfrei halten. Eine Igelfamilie im Garten erspart viel Ungemach mit den schleimigen und gefräßigen Pflanzenschädlingen. Schon während der Gartensaison sollte man für gut geschützte Schlafquartiere sorgen, in denen Igel sich mit Beginn der Winterruhe zu Stachelkugeln zusammenrollen. Gern nehmen sie dazu Kompostmieten und Reisighaufen im Garten an. Als Winterquartiere eignen sich zum Beispiel das zu lockeren Haufen aufgeschichtete Laub und Weichholz vom Hecken-, Baum- und Rasenschnitt und gut belüftete Kompostmieten, die für die Tiere zugänglich sind. |  | Gartenmax Tipp Igel - heissen zoologisch Erinaceus europaeus
- erreichen bei 5 cm Schwanz- eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 35 cm
- werden 400 - 1900 g schwer
- gehören wie Maulwürfe und Spitzmäuse zur zoologischen Ordnung der Insektenfresser, die durch eine rüsselartig ver-längerte Schnauze charakterisiert sind.
| Beute des Igels | |
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