Kamille - Blütenköpfchen mit Strahlenkranz Die Kamille wird im Garten in vielen Sorten gepflanzt; meist wird die schöne Pflanze wegen ihrer attraktiven Blüten im Blumenbeet plaziert. Gleichwohl ist sie eine altbekannte und vielseitig verwendbare Heilpflanze, die bereits in den Kloster- und Arzneigärten des Mittelalters kultiviert wurde. Die Pflanze bildet kahle, ästige, wenig beblätterte Stengel mit wechselständigen, doppelt bis dreifach fiederteiligen Blättern. Die Blütenkörbchen zeigen im Zentrum hohle, spitzkegelige gelbe Blütenböden, aussen weiße Zungenblüten; sie duften angenehm mild aromatisch. Die Kamille ist ein Lichtkeimer; bei der Aussaat werden ihre Samen nicht oder nur hauchdünn mit Erde abgedeckt. Kamille stellt nur geringe Ansprüche an ihren Gartenplatz und passt sich gut den Klima- und Bodenverhältnissen an; ungeeignet sind lediglich extrem humusarme Sandböden und sehr feuchte oder gar nasse Plätze. Nach der Aussaat im zeitigen Frühjahr bildet die Pflanze bereits im frühen Sommer ihre Blütenkörbe. Auch in unseren Naturarealen kommt die Kamille häufig vor, besiedelt Wegränder und Ruderalflächen, wo sie oftmals großflächige Bestände bildet. Für die Verwendung als Heilkraut sollten Sie die ganzen Blütenköpfchen mit möglichst kurzem Stiel in der Vollblüte pflücken, die Sie an einem luftigen, sonnigen Platz in dünner Schichtung trocknen können. sssss | | | Gartenmax Tipp Die Kamille - heisst botanisch Matricaria chamomilla
- zählt zur Familie der Korbblütengewächse
- enthält ätherische Öle und Flavonoide, die medizinisch vor allem für die Pflege und Heilung erkrankter Hautpartien genutzt werden.
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