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Kerbel

Jetzt beginnt die Zeit des Kerbels. Die mit einem Dutzend Arten in Europa, Nordafrika und Asien verbreitete Gewürzgattung wird geschätzt für die Aromaanreicherung von Saucen, Salaten und Gemüse. Aber auch das Gewürz allein ist eine Bereicherung: Kerbelsuppe ist eine beliebte Delikatesse. Ab April kann man Kerbel im Kräutergarten aussäen. Die Pflanze gedeiht am besten an halbschattigen, nicht zu feuchten und nicht zu heissen Gartenplätzen auf eher leichtem, mit vollreifem Kompost angereichertem Boden. Die Samen keimen gut bei kühler, feuchter Witterung. Kerbel ist ein sogenannter Lichtkeimer; die Samen werden deshalb nur in die Gartenerde gelegt und leicht angedrückt, jedoch nicht mit Erde abgedeckt. Die kleinen, unhandlichen Samen kann man dicht an dicht säen, muss dann aber die zahlreichen Jungpflanzen auf den geeigneten Pflanzabstand ausdünnen, wenn sie etwa 10 cm Wuchshöhe erreicht haben. Geerntet werden die frischen Blätter in mehrwöchigen Abständen von Frühjahr bis Herbst. Am besten verwendet man die Ernteblätter frisch. Bei der Zugabe als fein gehacktes Gewürz in heissen Speisen sollte man sie am besten nicht mitkochen, um einen Aromaverlust zu vermeiden.
 

Gartenmax Tipp

Kerbel

  • heisst botanisch Anthriscus cerefolium
  • gehört zur botanischen Familie der Doldenblütler
  • erreicht 60-100 cm Wuchöhe
  • wird in 30 cm Reihenabstand mit 3 cm Abstand innerhalb der Reihen kultiviert.
   
 

  
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