Knoblauch| Viele mögen sein strenges, einzigartiges Aroma, doch kaum jemand liebt den Geruch des Knoblauchs - wenn denn andere ihn gegessen haben, man selbst jedoch nicht. Seit bei uns durch die Speisen der mediterranen Restaurants der Knoblauch in Mode gekommen war, ist die Pflanze zu einem häufig im Garten angebauten Zwiebelgemüse avanciert. Wirkstoffe sind ätherische Öle, die antibakteriell und gärungshemmend wirken. Medizinisch nachgewiesen ist der antisklerotische Effekt des Knoblauchs - der allerdings nur bei täglichem Verzehr sehr grosser Mengen greift. Knoblauch stammt aus dem Orient und aus Ostindien und wird heute fast weltweit kultiviert. Als Gartenpflanze ist er pflegeleicht und problemlos, wenn man ihm nur einen warmen, sonnigen Gartenplatz auf eher leichtem, sandigem Lehmboden bieten kann. Man vermehrt ihn durch Pflanzung der in der Knolle gebildeten Nebenzwiebeln, Zehen genannt. Die Knollen stehen uns, weil lange lagerfähig, ganzjährig zur Verfügung und bereichern auch im Winter die Küche; gepflanzt wird der Knoblauch jedoch erst im zeitigen Frühjahr. Man steckt die Zehen in die Erde und übersiebt sie mit einer etwa 2 cm starken Sandschicht. Geerntet wird Knoblauch ab August, wenn sein Laub welkt. Zur Lagerung werden die Knollen an ihren Stengeln gebündelt und an einem luftigen Platz zum Trocknen aufgehängt. | | | Gartenmax Tipp Knoblauch - heisst botanisch Allium sativum
- zählt zur Familie der Liliengewächse
- wächst 25-60 cm hoch
- wird in 20 cm Reihenabstand mit 15 cm Abstand innerhalb der Reihe kultiviert.
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