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Kohlweisslinge

- schöne Falter, schädliche Raupen

Kohlweisslinge treten im Gartenjahr in zwei bis drei Generationen auf. Im Juli beginnt die zweite Flugzeit der schönen Schmetterlinge, die wir jetzt häufig im Garten beobachten können - und dabei um unsere Pflanzen fürchten müssen. Problematisch ist die Fresslust der Kohlweisslingsraupen, die vor allem im Gemüsegarten Nutzpflanzen den Garaus machen können.
Ursprüngliche Futterpflanzen der Raupen sind Kreuzblütengewächse wie Ackersenf und Hederich; im Gemüsegarten machen die Tiere sich vor allem über Kohlgewächse her. Weiss- und Rotkohl, Grün- und Rosenkohl haben kaum eine Überlebenschance, wenn Kohlweisslingsraupen an ihnen fressen.
Am besten schützen Sie Kohlgewächse durch die Abschirmung mit feinmaschigen Netzen, die bereits vor der Flugzeit und Eiablage der Falter über die Beete gespannt werden müssen. Allerdings haben Kohlweisslinge auch natürliche Feinde; Kohlweisslingsschlupfwespen und der Pilz Entomophtora sphaerosperma sorgen dafür, dass der Massenvermehrung der Falter Einhalt geboten wird. Wenn Ihre Pflanzen von Kohlweisslingsraupen befallen werden, können Sie oft Schlimmstes verhindern, wenn Sie tagtäglich alle Kohlgewächse inspizieren und die Raupen absammeln. Die unter Umweltaspekten problematische Spitzung von Insektiziden sollte im Hausgarten allenfalls eine Ausnahme bleiben.

 

Gartenmax Tipp

Kohlweisslinge

treten in zwei Arten auf:

  • Der Grosse Kohlweissling (Pieris brassicae) hat etwa 3,3 cm lange Vorderflügel und weist schwarze Punkte und dunkle Eckfelder an seinen Flügeln auf.
  • Der Kleine Kohlweissling  (Pieris rapae) bleibt unter 3 cm Vorderflügellänge; markante schwarze Punkte fehlen ihm.
   
 

  
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