Kompost Das Wort „Kompost“ stammt ab vom lateinischen Compositum, was so viel wie Gemischtes, Zusammengefügtes bedeutet. Im Kompost wird gesammelt und geschichtet, was Garten und Küche an organischen Abfällen hergeben. Um die Verrottung und Vererdung des Abfalls zu beschleunigen, sollte man auf der Kompostmiete eine gleichgewichtige Mischung aus trockenem, holzigem Material (zum Beispiel vom Baum- und Heckenschnitt) und feuchterem, weichem (etwa Gemüseresten aus der Küche) ausbringen.  Kompost darf nicht unter Luftabschluß stinkend faulen, sondern sollte unter Sauerstoffzufuhr duftend verrotten. Deshalb muß er locker und luftig gemischt sein, damit er verwendungsreif wird. Ein stinkender Matsch ist für die Ausbringung auf Beeten und unter Bäumen nicht zu gebrauchen. Um das Kompostmaterial mit Sauerstoff anzureichern, muß man manchmal die Miete bis zur Verwendungsreife mühsam umsetzen und aufmischen. Mit einem Kompoststecher kann man die Miete einfacher belüften. Das Stielgerät wird in den Haufen gedrückt und wieder herausgezogen. Beim Herausziehen klappen zwei Metallflügel auf und mischen die Materialien im Komposthaufen auf. Dadurch kommt Luft an das Kompostgut und die Verrottung wird gefördert. Richtig rottender Kompost sollte wie humose Walderde duften.
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Der natürliche Nährstoffkreislauf Ziele des Kompostierens Kompostregeln
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