Koniferengarten| Für den Garten haben Nadelgehölze drei Vorteile: Sie sind (mit wenigen Ausnahmen wie der Lärche) immergrün, sodass der Garten auch im Winter grün geschmückt ist. Zudem sind sie pflegeleicht, weil man sich weder um Herbstlaubentsorgung noch um regelmässige Pflegeschnitte der Gehölze kümmern muss. Und schliesslich gedeihen die meisten Koniferen-Arten und -sorten auch auf ärmeren, mageren Gartenböden und sogar an schattigen Plätzen, sodass sie prädestiniert sind für rasche Aufpflanzungen auf gärtnerisch weniger wertvollen Böden, zum Beispiel in Gärten auf neu bebauten Grundstücken. Bei der Auswahl der Arten und Sorten, die in Baumschulen erhältlich sind, hat man hinsichtlich Grösse, Form und Nadelfärbung die Qual der Wahl. Es gibt Riesen wie die beliebte, schnellwüchsige, bis zu 30 Meter hohe, kegelförmige Omoricafichte, auch Serbische Fichte genannt, und kleine Vertreter der Gruppe wie die flachkugelige, nur einen Meter hohe Zwerg-Blaufichte, die durch ihre silberblauen, leicht gekrümmten Nadeln besticht. Auch Form und Farbe ihrer Fruchtzapfen bestimmen den Zierwert von Koniferen. Attraktiver wird ein Koniferengarten durch die Kombination der Nadelgehölze mit blüteprächtigen Zwergsträuchern. Besonders flächendeckend zwischen den Nadelbäumen gepflanzte Besen- und Edelheiden mit sommer- und winterblühenden Sorten bringen Farbe in den Nadelwald. | | | Gartenmax Tipp Begriffsverwirrung Oft werden alle Nadelgehölze fälschlich als Koniferen bezeichnet. „Konifere“ bedeutet Zapfenträger; botanisch sind nur Fruchtzapfen bildende Nadelgehölze wie Tanne, Fichte und Kiefer Koni-feren, nicht jedoch Nadelgehölze wie Wacholder und Eibe, die keine Zapfen bilden. | | | |
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