Kresse - Vitaminspender im Januar | Wenn im Januar der Gemüsegarten kaum Essbares liefert, können Sie Ihren Speiseplan mit der Kultur von Gartenkresse (Lepidium sativum) bereichern. Das Grünkraut ist problemlos zu ziehen; die Samen sind in Lebensmittelmärkten und im Gartenfachhandel erhältlich. Ebenso gut gelingt die Sprossen-Kultur mit Rettich (Raphanus sativus) und Weiss-Senf (Sinapsis alba). Für die Anzucht werden die Samen dicht an dicht auf eine Schicht Watte oder Krepp-Papier gestreut, das man einen Teller oder eine Untertasse legt. Die saugfähige Samen-Unterlage wird mit Wasser getränkt und täglich neu befeuchtet, damit die Samen keimen können. Ideal ist ein heller, etwa 20° C warmer Platz, zum Beispiel auf der Fensterbank in der Küche. Schon nach wenigen Tagen, spätestens nach zwei Wochen, haben die jungen Pflänzchen erste Blätter getrieben und sind erntereif. Da die Wurzeln sich auf der Unterlage festgeheftet haben, schneidet man das Grünkraut samt Stengeln oberhalb der Wurzeln ab. Die jungen Sprossen sind eine delikate Beilage zu Salaten und Genüse, schmecken aber auch sehr lecker als Brotbelag. | | | Gartenmax Tipp Gitter für Sprossen Beim Abschneiden erntereifer Sprossen geraten leicht ausgezupfte Reste der bitteren, harten Samenschalen in das Erntekraut. Wenn Sie ein Gitter, z.B. ein weitmaschiges Küchensieb, über das Keimgefäß legen, wachsen die Stengel durch die Perforierung hindurch und können ohne Schalenreste sauber abrasiert werden. | | | |
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