Kürbisse - von Riesen und Zwergen | Ihr Name ist Programm: `Goliath´ etwa, `Großer Gelber Zentner´ und `Gelbe Genetzte Riesen´ heissen jene Kürbissorten, die in der Erntereife im Oktober unter günstigen Anbau- und Wetterbedingungen machmal solch große und schwere Monsterfrüchte hervorbringen, dass man sie kaum noch tragen kann. Gleichwohl gibt es viele kleinfrüchtige, attraktiv bunt gefärbte und verschieden geformte Sorten in der Familie der Kürbisgewächse, die nach Ausschabung des Fruchtfleischs und Trocknung als Zierkürbisse Verwendung finden. Kürbisse sind Starkzehrer; sie bevorzugen nährstoffreichen, humosen, stets etwas feuchten Boden an volllsonnigen, sehr warmen Plätzen. Neben der Verwendung des gekochten und gesüssten Fruchtfleisches als Kompott können Sie Kürbis-Stückchen süss-sauer einlegen und z.B. mit Silberzwiebeln, Paprikaschoten, Gurken zu »Mixed Pickles« verarbeiten. Für die Versorgung einer Familie genügt meist ein einziger Riesenkürbis, somit auch der Anbau nur einer einzigen Pflanze im Gemüsegarten. Riesenkürbisse haben einen Platzbedarf von zwei bis vier Quadratmetern. Die meterlang wachsenden Sprosse der Riesenkürbisse kriechen am Boden oder klettern mit ihren Blattranken, die - im Unterschied zur eng verwandten Gurke - verzweigt sind und von Rankenträgern gebildet werden. Mit Kürbisranken können Sie deshalb sogar Zäune und Pergolen begrünen, wenn Sie die Triebe an der Stützfläche aufleiten. | | | Gartenmax Tipp Kürbis am Kompost Kürbisse werden häufig direkt in Komposthaufen gepflanzt, wo den Starkzehrern ausreichend Nährstoffe zukommen. Noch günstiger ist die Plazierung an der Südseite einer Kompost-miete, wo die Pflanze vollsonnig und warm steht. | | | |
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