Lüftung im Gewächshaus | An heißen Tagen geraten Gasgewächshäuser rasch zur Wärmefalle, drohen Pflanzen gar gekocht zu werden. Der Grund: Kurzwellige Lichtstrahlen dringen durch das Glas, verwandeln sich dabei in langwellige Wärmestrahlen. Für die aber sind Glasscheiben fast undurchlässig - ein Wärmestau entsteht. 35, 40, 50°C sind keine Seltenheit. Damit die Pflanzen nicht schlapp machen, muß man an heißen Sonnentagen lüften. Je mehr Lüftungsklappen, um so besser. Die Gesamtfläche der Gewächshausfenster sollte mindestens 1/10 der Dach- und Seitenwandflächen ausmachen. Im einfachsten Fall lauscht man allabendlich dem Wetterbericht - und öffnet die Klappen vorsorglich auf Verdacht, sofern man am Tage nicht präsent ist. An heißen Tagen sollte die Raumluft im Durchschnitt etwa 50 Male in der Stunde umgewälzt und gegen frische Außenluft ausgetauscht werden. Komfortabler ist die Lüftung mit automatischen Klappenöffnern. Mit Spezialmaterial gefüllte Druckzylinder, auf die gewünschte Temperatur einstellbar, heben und senken die Klappen selbsttätig. Dachfenster für die Entlüftung sind besonders wirkungsvoll, wenn gleichzeitig geöffnete Klappen in den unteren Seitenwänden für Frischluftzufuhr sorgen. | | | Gartenmax Tipp Solarpropeller helfen lüften Weil Gewächshäuser meist in sonnenexponierter Lage stehen, kann man die Sonnenkraft für Elektrolüfter mit Solarmodul nutzen. Das Modul wird auf dem, der Lüfter in dem Gewächshaus angebracht - und hilft so ohne Stromkosten beim Austausch heißer Innen- gegen etwas kühlere Außenluft. | | | |
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