Mäuse - ungeliebte Gäste| Eigentlich sind sie pussierliche Tiere, doch gar zu sehr sind sie nicht beliebt in Haus und Garten: Mäuse haben wenig Freunde. Im alten Ägypten waren sie als Vorratsschädlinge in den Kornkammern eine Herausforderung für die Bevölkerung, weil die kleinen Nager nach Massenvermehrung die Nahrungsmittel restlos zu vertilgen drohten - was zur Domestizierung der Falbkatze führte, jagdbegabte Fressfeindin aller Mäuse und Stammmutter unser europäischen Hauskatzen. Lebensbedrohung geht von der Hausmaus heute nicht mehr aus. Trotzdem muss man etwas tun, wenn Mäuschen sich in Obstlager oder Kartoffelkeller häuslich einrichtet oder im Gewächshaus eine Familie gründet. Die natürlichste Waffe gegen Mäuse sind Katzen. Allerdings hält längst nicht jeder Stubentiger, der sich im Garten als begabter Mäusefänger erweist und stolz seine Beute heim trägt, auch das Haus seines Herrn und Dosenöffners mäusefrei. Denn manchmal erkennen Katzen im Haus das Scharren und Knabbern von Mäusen in Schränken und Regalen nicht als Schlüsselreize, die ihren Jagdinstinkt auslösen würden - statt als kraftvolle Jäger gerieren sie sich dann als ängstlich-nervöse Schmusetiere. Problemlos kommt man Mäusen mit Köderklappfallen bei. Mit Speck, sagt der Volksmund, fängt man Mäuse - am besten mit kurz flambiertem Speck oder Käse, der dann stärker duftet. Wichtig: Weil Mäuse meist an Wandkanten entlang laufen, sollten man Fallen in Ecken plazieren, nie frei im Raum. | | | Gartenmax Tipp Die Hausmaus - heisst zoologisch Mus musculus
- ist mit Brand-, Zwerg-, Gelbhals und Waldmaus namengebend für die Familie der Echten Mäuse (Muridae), zu der auch die Ratten zählen
- erreicht bei 6-10 cm Schwanz- eine Rumpflänge von 7-11 cm und wird nur 12-30 g schwer.
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