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Magnolien

Im März beginnt die Blütezeit der Magnolien. Zwar stammen die gut drei Dutzend Magnolien-Arten teils aus Nord- und Mittelamerika, teils aus Ostasien und dem Himalaja, doch sind sie in der Gartenkultur vor allem mit Frankreich verbunden. Ihren Namen erhielt die Gat­tung zu Ehren von Pierre Magnole (1638 - 1715), dem damaligen Direktor des botanischen Gartens von Montpellier. Die bekannteste Magnolie, Soulangeana, die als eine der schönsten Arten das Bild der Gat­tung prägte, ist eine Kreuzung aus zwei Magnolien-Arten, die im Garten Soulange-Bodin in Fromont bei Paris entstanden ist. Soulangeana ist ein sommergrüner Strauch mit großen ovalen bis elliptischen, bis zu 15 cm großen, auf der Unterseite beflaumten Blättern. Noch vor den Blättern entwickeln sich am Gehölz die aufrechten glockenförmigen Blüten. Die Unterseite der Außenblätter ist weiß gefärbt und weist meist einen schmalen vio­letten Längsstreifen auf. Zu den Frühblühern im Garten zählt die Sternmagnolie, die im März weiße, sternförmige, duftende Blüten treibt. Weil sie schon als Jungpflanze einen dichten, reichen Flor bildet, zählt die gut 3 m hoch wachsende Sternmagnolie zu den beliebtesten Garten-Magnolien. Sie gedeiht an sonnigen, wind- und spätfrostgeschützten Plätzen auf humosem, auch leicht saurem Gartenboden.
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Gartenmax Tipp

Magnolien

  • sind namengebend für die botanische Familie der Magnoliengewächse
  • zählen zu einer uralten Pflanzengattung und sind in der evolutionären Entwicklung der sogenannten Zweikeimblättrigen Pflanzen eines der urtümlichsten Evolutionsglieder.
   
 

  
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