Manch Gemüse will gestützt werden Manche Gemüsearten brauchen Halt. Ohne Stütze gedeihen sie nicht, oder zumindest fallen die Ernten ärmlich aus. Schon als Jungpflanzen muss man diesen Arten ein kleines Stützgerüst anbieten. Für Stangenbohnen errichten Sie am besten aus Bambus- oder plastikummantelten Metallstangen ein zeltähnliches, 2 m hohes Gestell mit Firststange. Für Feuerbohnen mit ihren zierenden roten Blüten ist ein Dreibein-Gestell, einem Spitzzelt ähnlich, sehr dekorativ - an jeder Schrägstange wächst dann eine Pflanze empor, sodass sich im Hochsommer eine dichte Blattlaube bildet. Für Erbsen spannt man zwischen zwei Pfählen eine etwa 100 cm hohe Maschendrahtbahn, an der die Pflanzen emporranken, oder steckt einfach für jede Erbsenpflanze einen Holzreiser in die Erde. Die Pflanzenranken umklammern die Stütze fest und überstehen dann auch sommerliche Gewitterboen. Hochwüchsigen Gemüsepflanzen wie manchen Tomatensorten und Gurken gibt man mit in die Beeterde gerammten Stangen Halt. Hochwüchsige Tomatensorten sollten entsprechend ihrem Längenwachstum regelmäßig am Stützstab ohne Einschnürung aufgebunden werden. Damit die Bindung nicht nach unten rutscht, legt man den Bandring am besten jeweils oberhalb der Achseltriebe an.
|  | Gartenmax Tipp Halt für Topfgemüse Häufig wird Gemüse nicht auf Beeten, sondern in Töpfen gepflanzt - etwa Paprika oder Tomaten an sonnigen Plätzchen auf Rasenflächen. Wenn Sie Gemüsepflanzen im Topf kultivieren, können Sie die Stützstäbe durch das Loch im Topfboden hindurch in die Erde rammen. Zuvor aber sollten Drainagelöcher in den Topfboden gebohrt werden, damit überreichliches Gießwasser ablaufen kann.
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