Maulwurf - ungeliebte Gartengäste | Wer ihn schon einmal gesehen hat, weiss es: Der Maulwurf ist ein faszinierendes Tier - plumper Körper, spitze Schnauze, aber ein samtweiches, seidiges Fell, das zu den zartesten und feinsten in der Tierwelt zählt. Leider werden Maulwürfe im Garten oft zum Ärgernis. Vor allem auf Rasenflächen, die sie mit ihren aufgewühlten Erdhaufen tagtäglich neu verunstalten. Manche Hobbygärtner stören die Erdhaufen auf Zierrasen nur optisch, auf Sport- und Spielrasen hingegen, auf dem Kinder toben und tollen, werden sie zum Hemmnis bei Fussballspiel und Federball. Den Erdwühlern den Garaus machen darf man nicht, weil die bedrohte Tierart nach der Bundesartenschutzverordnung unter strengen Schutz gestellt ist - töten ist nicht erlaubt. Allenfalls darf man die Vergrämung der Tiere wagen: Elektrische Schwingstäbe verursachen, tief in die Erde gesteckt, für uns Menschen nicht wahrnehmbare, für Maulwürfe jedoch unangenehme Schwingungen im Erdreich. Häufig meiden die Tiere dann das abgesteckte Rasenrevier. Auch dem muffigen, strengen Geruch von Blättern der Schwarzen Johannisbeere wird Abwehrkraft nachgesagt: In die Gänge der Maulwürfe gelegt, sollen sie die Tiere vertreiben. - Wo nichts mehr hilft, kann ein Hobbygärtner nur noch flicken: Stets Rasensaat bereithalten, Erdgänge unter aufgewühlten Haufen tiefgründig füllen und auf den kleinen, geplätteten Flächen sofort Rasensamen aussäen! | | | Gartenmax Tipp Der Maulwurf - heisst zoologisch Talpa europaea
- gehört mit Igel und Spitzmäusen zur zoologischen Ordnung der Insektenfresser (Insectivora)
- erreicht bei 2-3 cm Schwanz- eine Rumpflänge von 12-15 cm und wird 60-130 g schwer.
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