Miethausgarten - manch Vermieter macht sie grün » | Betreten verboten!« heisst´s für so manchen Rasen im Vorgärtchen städtischer Miethäuser. Schade, denn so manche kleine Rasenfläche würde als lauschiger Treffpunkt am Sommerabend besser taugen, mit Pergola und Sichtschutzwand, mit Gartenmöbeln und Kübelpflanzen zum «Raum im Freien« umgewandelt. Wer in einem Mietblock wohnt, mag sich mit seinen Nachbarn für die Umgestaltung trister Hausgärten einsetzen - manch Vermieter folgt den Ideen seiner Mieter, weil die gemeinsame Gartengestaltung die Mitverantwortung und Bindung der Wohnungsnehmer an das Haus stärkt. Eine Alternative zum sterilen Rasen vor dem Miethaus ist auch eine bunt blühende Wildblumenwiese - die darf man zwar ebenfalls nicht betreten, um die hochwüchsigen Gräser und Blumen nicht zu zerstören, doch immerhin bringt sie Farbe ins Bild. Zudem ist eine Blumenwiese pflegeleicht, weil sie höchstens zweimal jährlich gemäht, nicht vertikutiert und gewässert und meistens kaum gedüngt wird. Die Anlegung ist einfach: Die Rasensoden werden dünn abgestochen, der Boden geebnet, dann eine Mischung aus 90 % Gräser- und 10 % Wildblumensaat (erhältlich im Fachhandel) ausgebracht. Bis zum Auflaufen der Saat muss der Boden stets feucht gehalten werden. Wichtig: Je nach Boden sollten Sie die richtige Saatmischung für eine Magerwiese (nährstoffärmerer, eher trockenerer Boden) oder Fettwiese (nährstoffreicherer, feuchter Boden) wählen. | | | Gartenmax Tipp Nistkästen aufhängen In kleinflächigen Vorgärten kann man aus Platzmangel nicht gar so viele Verstecke für die städtische Fauna schaffen. Immer aber ist Platz für Vogelnistkästen als Heimstatt für Meise & Co. | | | |
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