Mulchen - Bodenschutz durch Bedeckung | Eine naturnahe Methode der Bodenpflege im Garten ist das »Mulchen«, die Bodenbedeckung auf Beeten und Rabatten des Gemüse- und Blumengartens und unter Sträuchern und Bäumen mit organischen Materialien. Bei der Mulchung bringt man dicke Schichten von Stroh, Gras, Rohkompost oder Rindenhäckseln auf den Boden auf. Die Mulchdecke mindert, besonders in Hanglagen, die Erosion des Bodens durch Wind und Wasser. Auch die Verdichtung und Verschlämmung der Erde durch Schlagregen wird reduziert, die vorteilhafte Krümelstruktur gefördert. Zudem bietet eine Mulchung Schutz vor Austrocknung: Im nackten, durch die Sonne erwärmten Boden steigt das Wasser unter Kapillarspannung an die Oberfläche und verdunstet; der Boden trocknet aus. Als Isolierung zwischen Bodenoberschicht und der Luft vermindert eine Mulchdecke die Austrocknung; die Erde bleibt gleichmäßig feucht, was vor allem auf leichten, sandigen Böden wichtig ist. Auf leichten Böden können Sie noch rechtzeitig vor dem Winter eine schützende Mulchdecke auf Beeten und Baumscheiben ausbringen. Schwere, lehmig-tonige, staunasse Böden jedoch sollten Sie erst im Frühjahr bedecken, um die Abtrocknung und Aufwärmung der kalten, nassen Erde nach dem Winter nicht zu behindern. | | | Gartenmax Tipp Wühlmäuse unter Mulch Das Mulchen im Garten bringt fast nur Vorteile. Ein Nachteil jedoch ist, dass Wühlmäuse sich im gemulchten Boden besonders wohl fühlen. Inspizieren Sie deshalb Ihren gemulchten Boden häufig und rücken Sie Erdwühlern mit Fallen oder Gas zu Leibe! | | | |
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