Obst - Herbstpflanzung Während Gemüse einjährig kultiviert wird und nach wenigen Wochen nach der Aussaat bereits erntereif ist, müssen gärtnernde Kinder mit den Obstpflanzen mehr Geduld haben. Sieht man von exotischen Arten ab, die bei uns nur unter Glas, unter Folie oder im besonders warmen, geschützten Kleinklima gezogen werden können, kommen nur Erdkirschen und Erdbeeren noch im Pflanzjahr zu reichen Erträgen. Aus der Palette der ausdauernden Obstgehölze fruchten die Sträucher und Halbsträucher des Beerenobstes am schnellsten und sind für Kinder gut geeignet; oft bringen Brom- und Himbeeren, Johannis- und Stachelbeeren schon in der ersten, spätestens aber in der zweiten Saison nach der Pflanzung nennenswerte Ernten. Die Büsche, Nieder-, Halb- und Hochstämme des Steinobstes (Kirsche, Pflaume, Pfirsich, Aprikose) und Kernobstes (vor allem Apfel und Birne) kommen erst viele Jahre nach der Pflanzung in die erste Vollernte. Doch mag, wer Platz hat, seinen Kindern einen hochstämmigen Obstbaum schenken - einen Baum fürs Leben. Bei der Einschulung der Kleinen gepflanzt, steht er in Saft und Kraft, wenn die Söhne und Töchter erwachsen sind, und bringt vielleicht noch immer reiche Ernten, wenn die Enkelkinder geboren werden. Ein Baum, heute gepflanzt für die Generation von morgen - so war's schon immer. | | | Gartenmax Tipp Resistente Obstsorten wählen Wenn Sie für und mit Ihren Kindern im Herbst rasch fruchtende Obststräucher pflanzen, sollten Sie moderne, gegen viele Krankheiten resistente Sorten wählen. Bei Stachelbeer-Sorten etwa ist die Resistenz gegen den Amerikanischen Stachelbeer-Mehltau besonders wichtig. | | | |
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