Oleander - Kübelpflanze vom Mittelmeer | Der im Mittelmeerraum und in Vorderasien heimische Oleander wird in unseren Gärten häufig als blütenprächtige Kübelpflanze mit Winterschutz kultiviert. In seiner warmen Heimat besiedelt der Strauch aus der Familie der Hundsgiftgewächse steinige Küstenhänge; bei der Topfkultur im Garten braucht er kalkreiche, jedoch eher nährstoffarme Erde. In beheizten Wintergärten ist die frostempfindliche, immergrüne Pflanze in der kalten Jahreszeit eine Bereicherung; manchmal treibt der Strauch im Dezember sogar seinen Flor aus. Die grossen, fünfblättrigen, radiärsymmetrischen Blüten zeigen Farbschattierungen von reinem Rot über Rosa bis hin zu weissen und gelben Farbnuancen. Berichte über die Giftigkeit des Oleanders erscheinen bisweilen übertrieben. Demnach soll es in der Heimat der Pflanze zu Vergiftungen durch den Verzehr von auf Oleanderholzspiessen gegrilltem Fleisch gekommen sein. Ebenfalls nicht verbürgt ist die in der Fachliteratur zu findende Behauptung, dass sogar aus Oleanderblüten gewonnener Honig toxisch sein soll. - In Pharmazie und Medizin hingegen werden aus dem Oleander gewonnene Glykoside für die Behandlung bestimmter Herzerkrankungen genutzt. | | | Gartenmax Tipp Hautreizungen durch Blätter Besonders reich an Glykosiden, unter ihnen das giftige Oleandrin, sind die Blätter des Oleanders. Nicht selten kommt es schon bei Berührung der Blätter zu entzündlichen Hautreizungen. Meist tödliche Vergiftungen hat der Verzehr von Pflanzenorganen zur Folge. | | | |
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