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Pflanzenschädlinge vergrämen und aussperren

Der Vertreibung tierischer Schädlinge - z.B. von Ameisen, Kaninchen, Wühlmäusen - dienen im Fachhandel erhältliche Vergrämungsmittel, die für die Tiere unangenehmen Duftstoffe enthalten. Diese Streumittel werden einfach rund um gefährdete Pflanzen auf der Pflanzerde ausgebracht. Mit elektrischen Schwingstäben, die in der Gartenerde für Erdwühler unangenehme Vibrationen erzeugen, vertreibt man Maulwurf und Wühlmaus. Schwingstäbe gibt es mit Akku- und - umweltfreundlich und energiesparend - mit Sonnen-Speisung durch Solar-Paneele.
Die Früchte des Obstgartens, vor allem Kirschen und Beeren, schützt man mit Schreckfolien-Streifen vor Vogelfraß - Knattern und Lichtreflexe der Alu-Streifen ist den gefiederten Vielfressern nicht geheuer. Unterstützen kann man die Vogelabwehr durch selbst gebastelte, menschenähnliche Vogel- scheuchen, an die sich die Tiere allerdings rasch gewöhnen.
Ein altbewährtes Mittel zur Aussperrung sind Schutznetze, z.B. zum Schutz von Kirschen und Beerenobst vor Vogelfraß - sie müssen rechtzeitig vor der Frucht-Reifung über Bäume und Sträucher gelegt werden. Feinmaschige Insektennetze, auf Gemüsebeete gelegt, verhindern die Einwanderung auch kleinster Kerbtiere wie Möhren-, Zwiebel- und Bohnenfliege.
 

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