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Pflanzenschutzgeräte

- Kampf gegen Schädlinge

Sommerzeit ist Schädlingszeit. Kulturpflanzen sind von vielen Schädlingen bedroht, von Tieren, Pilzen, Viren, Bakterien. Und durch Wildkräuter, die mit ihnen um Lebensraum konkurrieren und sie oft unterdrücken. Im Hobbygarten sollte der Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel die Ausnahme bleiben. Umweltschonender schützt man seine Pflanzen durch gute Pflege (u.a. klimagerechte Sortenwahl, ausreichende Nährstoffversorgung, Mulchen) und mit weniger problematischen Tees, Jauchen und Brühen aus schädlingsabwehrenden Pflanzenarten wie Rainfarn, Knoblauch, Adlerfarnkraut, Schachtelhalm. Für die Spritzung der flüssigen Extrakte brauchen Sie Sprühgefässe mit Düsenspritze. Für kleine Gärten genügen einfache Handpumpsprüher, die man auch im Haushalt für verschiedene Zwecke verwendet. Für grössere Flächen sollte man einen tragbaren Hochdrucksprüher (etwa 5 Liter Rauminhalt) mit Schultergurt zur Verfügung haben. Nach dem Auffüllen mit dem Pflanzenschutzextrakt wird das druckbeständige Gefäß mit der integrierten Handpumpe auf Überdruck gebracht. Mit einer verstellbaren Düse kann der Sprühstrahlkegel verändert werden. Stäubedosen zur Ausbringung von Gift- oder Abwehrpulvern finden vor allem auf Balkon und Terrasse ihre Verwendung, z.B. für die Ausstäubung von herkömmlichem, ungefährlichem Backpulver, das Ameisen überhaupt nicht mögen.
 

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