Pflaumen - Sortenvielfalt bei der Ernte | Im August kommen viele Pflaumen allmählich in die Erntereife. Unter der heutigen Bezeichnung »Pflaumen« werden die von verschiedenen Wildformen abstammenden und miteinander stark vermischten Arten Zwetsche (mit Mirabelle und Reineclaude) und die eigentlichen Pflaume (mit Rund- und Eierformen) zusammengefasst. Sie unterscheiden sich in Fruchtform, -größe, Steinlöslichkeit, Geschmack und Konsistenz des Fruchtfleisches. Ideale Wachstumsbedingungen finden Pflaumen auf humosen, nährstoffreichen, feuchten und warmen, wenig spätfrostgefährdeten, aber windgeschützten Standorten mit einem pH-Wert um 6 - 7. Entsprechend ihrer Abstammung von verschiedenen Wildformen besitzen die verschiedenen Veredelungskombinationen jedoch eine grosse Anbaubreite. Deshalb können Sie z. B. die Hauszwetsche - eine der belieb- testen Sorten - auch noch in höheren Lagen und in rauheren Klimaregionen pflanzen. Um möglichst frühzeitig Erträge von niedrigen Bäumen zu gewinnen, werden heute mittelstark bis schwachwachsende Unterlagen bevorzugt. So wurden die starkwachsenden Myrobalanen-Unterlagen weitgehend durch die schwächer wachsende St. Julien A-Unterlage ersetzt. Pflaumen belohnen eine sorgfältige Pflege mit Schnitt, Bodenpflege, Düngung und Pflanzenschutz mit regelmäßigen und reichen Erträgen. Ein früher Erziehungsschnitt sorgt für den Aufbau eines tragfähigen Astgerüstes. | | | Gartenmax Tipp Pflaumenbäume befruchten
Eine gute Befruchtung der zum Teil selbstunfruchtbaren Sorten erreichen Sie durch eine Kombinationspflanzung verschiedener Pollenspendersorten. Wenn bereits ein pollenspendender Pflaumenbaum in der Nachbarschaft steht, können Sie auch solo einen Baum pflanzen. | | | |
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