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Randgestaltung des Gartenteichs

Beim Gartenteich hängt die harmonische, dekorative Gestaltung des Teichrands vor allem vom Teichmaterial und den Teichbewohnern ab. Betonteiche mit Fischbesatz sind oft mit Gartenplatten umsäumt. Bei Folienteichen kann man als Übergang vom Wasser zum Gartenland eine Sumpfzone gestalten, wenn man den Folienrand einige Zentimeter unter der Erde auslaufen lässt. In dieser feuchten Randzone gedeihen Pflanzen wie die Sumpfdotterblume gut, die nassen Boden, aber nicht tiefes Wasser lieben. Wenn Frösche, Kröten oder Molche Ihren Gartenteich besiedelt haben, ist die naturnahe Gestaltung des Teichrands besonders wichtig. Denn manche Lurche, vor allem Molche, überwintern gern in Gewässernähe. Dazu brauchen Sie Verstecke - z.B. Steine, Moospolster, Laub- und Reisighaufen oder hochgewachsene, vertrocknete und abgeknickte Gräser und Wildkräuter. Bei Teichen in Rasenflächen darf man deshalb den Rand nicht mähen. Beim Rasenmähen sollten Sie ringsum einen Randstreifen von mindestens zwei Metern Breite aussparen. Im Dickicht der hochwüchsigen Gräser finden die Tiere leichter Unterschlupf. Ideale Verstecke bietet man ihnen mit Feldsteinen, Baumstumpen wie Laub und Reisig vom letzten Gehölzschnitt, das man in kleinen Haufen am Rand auslegt.
Wasseraloe

Gartenmax Tipp

Lassen´s Sie es wachsen!

Oft wird bei der Pflege eines Gartenteichs des Guten zu viel getan. Bei Teichen mit Fischbesatz muss man mit Filterung und Entkrautung in das Naturgeschehen häufig eingreifen. Sonst sinkt durch Nährstoffüberflutung dank Fischfutterresten die Wasserqualität bedrohlich. Naturnahe, nährstoffarme Teiche ohne Fische aber können Sie weitgehend sich selbst überlassen - mit Mut zur Natürlichkeit. Häufig siedeln sich selbsttätig Tiere und Pflanzen an, und das Leben im Teich pendelt sich ganz von allein ein. Eingreifen muss man allerdings, falls Algen und Wasserlinsen überhand nehmen.

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