Repellents -Biologie im Garten: Manche Nutz- und Zierpflanzen im Garten schrecken durch ihre Inhaltsstoffe bestimmte Pflanzenschädlinge ab - sie wirken als »Repellents« (was vom lateinischen »repellere« = zu-ücktreiben, abweisen abstammt). Tierische Schädlinge werden durch Repellents zum Rückzug gezwungen, oder zumindest wird ihre Fresslust gehemmt. Während man in Monokulturen - z.B. mit nur einer Gemüseart auf einem Beet - die Massenvermehrung artspezifischer Schädlinge fördert, beugt die Nutzung pflanzeneigener Schreckstoffe durch geeignete Anbaumethoden giftfrei den Pflanzenschädigungen vor. Repellents wirken meist durch Duftstoffe und durch ein kompliziertes Stoffwechselgeschehen im Wurzelbereich der Pflanzen. Die Nutzung von Repellents ist bei der Pflanzung im Garten mit dem Anbauprinzip der Mischkultur verknüpft. Man pflanzt dabei solche Pflanzen nebeneinander, die sich gegenseitig vor artspezifischen Schädlingen schützen. Ein Beispiel für die Wirkung von Repellents geben Möhren und Zwiebeln ab. Für sich allein gepflanzt, sind nahezu regelmäßig dem Angriff der Möhrenfliege (Psila rosae) wie der Zwiebelfliege (Delia antiqua) ausgesetzt; beide Fliegenarten bzw. deren Larven minieren in den Gemüsekörpern und beschädigen sie stark. In der Kombinationspflanzung aber schützen Möhren und Zwiebeln sich gegenseitig, sodass beide Fliegenarten nicht recht zum Zuge kommen. | | | Gartenmax Tipp Kombinationspflanzung Vor allem im Gemüse-, aber auch im Blumengarten sollte man stets Arten miteinander kombinieren. Als Faustregel gilt, dass Pflanzen mit flachem Wurzelsystem sich vorteilhaft mit tiefwurzelnden, schlanken Gewächsen kombinieren lassen. | | | |
|